5 Szenariobittewas?

14 Jul

Ich muss sagen ich weiß immer noch nicht genau, wozu das mit dem Szenario nun grafisch als Trichter dargestellt besonders hilfreich sein soll. Aber ich habe mich auch mehr als schwer getan das Prinzip zu verstehen, trotz der auf der Sooc13-Seite aufgezählten Hilfestellungen. Der Szenariotrichter zeigt doch auch nur einen Mittelwert auf und hilft dabei, sich die Schnittmenge zwischen 2 Extremen zu vergegenwärtigen. Villeicht hilft mir die Darstellung aber einen weniger kritischen Blick auf mein gewähltes Szenariothema, die Entwicklung vom sozialen Netzwerk, zu werfen.
Trotz meiner Bedenken habe ich mich also mal dran gewagt mein eigenes Szenario zu erstellen:

szenario

Positives Extremszenario: Wenn Lernen im Web 2.0 durch Vernetzung erst wirklich sinnvoll wird müsste das soziale Netzwerk des Lernenden innerhalb und außerhalb des Web 2.0 miteinander verwoben sein. Sprich zum Beispiel der Lernende hat auch außerhalb des Web 2.0 Kontakt zu anderen Lernenden. Dies stellt sich doch daher schwierig dar, indem das Web 2.0 es Menschen aus aller Welt ermöglicht voneinander und miteinander zu lernen, die sich offline wohl nie kennen gelernt hätten und es vielleicht auch nie tun werden.

Negatives Extremszenario: Das negative Extrem, was mich auch immer im Umgang mit dem Web 2.0 besorgt, ist dass soziale Netzwerke außerhalb komplett durch eines im Web 2.0 ersetzt werden. Deswegen sehe ich wohl auch Hochschulonlinekurse eher kritisch, da sie zwar Möglichkeiten für viele schaffen aber doch viel zwischenmenschliches im persönlichen Kontakt verloren geht.

Trendszenario: Zwischen diesen Polen liegt dann wohl das wahrscheinlichste Szenario: Eine Erweiterung des sozialen Netzwerks mithilfe des Web 2.0.

Ich muss als kurzes Fazit sagen, dass mir die Verbildlichung der beiden Extreme doch einen ausgewogeneren Blick auf das überlegte Szenario gegeben hat. Ich neige wohl eher dazu in negativen Extremszenarios zu denken…

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5 Lernen 2.0 in Organisationen – Zukunft von Aus- und Weiterbildung

13 Jul

Irgendwie hatte ich erwartet, dass ein technischer Fehler (in diesem Fall beim Publizieren) mir weitaus früher im Sooc13 passieren würde. Nichtsdestotrotz nun der erneute Versuch. Vielleicht das nächste Mal einfach kontrollieren ob der Beitrag veröffentlicht wurde. Zumindest hat es sich gelohnt alle Beiträge zusätzlich als Word-Datei abzuspeichern. Ganz trau ich dieser Technik nie.

Für mich als absoluten Einsteiger in Sachen Web 2.0 (oder zumindest dachte ich das) stellte sich zu Beginn des Projektes die Frage, ob ich überhaupt über die nötigen Fähigkeiten verfüge, um sinnvoll am Projekt teilzunehmen. Die Einrichtung dieses Blogs stellte sich aber im Nachhinein als relativ einfach heraus. Klar, ein besonders visuell attraktives Etwas wird dieser Blog wohl kaum noch werden, aber es funktioniert immerhin. Mit meinem Twitteraccount hatte ich noch weniger Probleme, nach kurzer Zeit flog mein erster Tweet zum Sooc13 durch www. Hier habe ich auch mehr oder weniger aktiv während der ersten Phase die Geschehnisse verfolgt. Es nimmt doch in einem vollgepackten Uni-Stundenplan wesentlich weniger Zeit weg und ist einfacher fürs Auge sich die neusten Tweets durchzulesen als sich erstmal durch etliche Blogbeiträge zu klicken.

Ein Zitat aus meinem ersten Blogpost zum Sooc13. Zum letzten Themenblock stellt sich natürlich die Frage, was sich für mich verändert hat in den letzten 2 Monaten. Um es vorweg zu nehmen: Ja, es hat sich etwas verändert.

Das Bloggen hat sich als relativ einfach herausgestellt. Kleinere technische Probleme liegen dann wohl doch eher am Blogger und nicht am benutzten Medium. Ich denke auch, dass mir das Bloggen über ein selbst gewähltes Thema in meiner Freizeit durchaus Spaß machen würde. Bloggen für den Sooc13  war zwar spannend (wie neue Dinge es oft sind), aber dann doch eher oft Pflichtaufgabe. Dies lag wohl vor allem am generellen Thema und am Zeitrahmen. Vielleicht hätte ich mich auch (wie eine andere Sooc-Teilnehmerin, deren Blog ich gerade leider nicht wiederfinde!) den Ironbloggern verpflichten sollen. Wobei das für mich wohl auch sehr teuer werden würde.

Twitter habe ich rückblickend wirklich nicht oft verwendet. Die Facebook-Gruppe bot für mich mehr Übersicht über die Geschehnisse und da ich Facebook auch privat nutze war ich dort auch einfach öfters präsent als auf Twitter, welches ich nur für den Sooc13 verwenden wollte. Twitter und ich werden wohl auch keine Freunde mehr werden. Ich sehe einfach keinen Sinn in einem Service, der nur „Blitzlichter“, sprich kurze Kommentare, einer Person verbreitet. Meist erschienen mir diese Kommentare trivial und für mich uninteressant. Bis in meinem unmittelbaren Bekannten- oder Freundeskreis nicht mindestens die Hälfte über Twitter kommuniziert werde ich hiervon also wohl eher keinen Gebrauch mehr machen.

Was ich seit dem Kennenlernen im Sooc13 aktiv benutzt habe ist das Etherpad. Zur Verwendung kam es in den Teamsitzungen eines Vereins, in denen ich/ andere nun mit dem Etherpad live Sitzungsprotokolle mitschreiben. Diese können von Nicht-Anwesenden/ Skype-Zuhörern direkt eingesehen und mit Fragen ergänzt werden. Besonders sinnvoll stellte sich dies heraus, wenn die Skype-Übertragung den Ton nicht genau wiedergeben konnte.

Ich habe außerdem im Rahmen des Soocs meinen Horizont erweitert was Ressourcen betrifft, egal ob es nun Programme sind oder Informationsblogs. Wie groß die Anzahl an Blogs zu allen möglichen Themen ist war mir vorher nie bewusst. Mittlerweile verfolge ich privat einige Blogs (die meist nichts mit meinem Studium, sondern eher Freizeitverhalten zu tun haben) auf bloglovin.com. Für mich war dies der fürs Private am einfachsten zu bedienende Anbieter.

Zu den live-Sitzungen möchte ich sagen, dass ich glücklicherweise zeitlich gesehen in der Lage war fast alle (soweit ich mich richtig erinnere) auch live anzusehen. Allerdings waren die Zeitpunkte teilweise für mich ungünstig gewählt, da ich so an einem öffentlichen Platz (z.B. Uni) mich einloggen musste, um nichts zu verpassen. Klar hätte ich die Sitzungen auch später ansehen können, aber ich wollte mir die Möglichkeit zu Rückfragen nicht nehmen.

5 Impulsbeitrag „Flipped Classroom“

1 Jul

Nach einem ersten Überschauen der Themeneblockinhalte blieb ich beim umgedrehten Unterricht hängen, sprichwörtlich wohl mehr oder weniger. Also erstmal den Wikipedia-Eintrag zum „Flipped Classroom“ studiert. Vielleicht lerne ich ja noch etwas für die eigene Unterrichtspraxis. Da dies allerdings relativ „trocken“ war, hier mal das ein Beispielvideo von einer Umsetzung an einer Schule in Woodland Park Colorado:

Gut, vllt irgendwo auch ein Werbevideo für das Studio, das die Unterrichtsvideos filmt, aber zur Veranschaulichung war es für mich definitiv sehr hilfreich.

Ich frage mich nur, wie diese Methode im Sprachenunterricht/Geisteswissenschaftlichen Unterricht generell genau funktionieren kann. Immer doch nicht, oft ist ein Unterrichtsgespräch doch auch sinnvoll? In den angeführten Beispielen geht es fast immer nur um Mathematik beziehungsweise naturwissenschaftliche Fächer. Vor allem Fremdsprachenunterricht kann ich mir nur schwer ohne direkt Anleitung einer Lehrkraft vorstellen…

Außerdem ist mir noch nicht klar, wie das so vielfach hochgepriesene kooperative Lernen in dieses Konzept passt. Und wie geht man dann konkret mit weniger motivierten Schülern oder Lernanfängern, die vielleicht wenig selbstständig sind um?

4 Voraussetzungen und Rahmenbedingungen

30 Jun

Der dritte Themenblock des Sooc14 fing für mich relativ spät mit der Live-Sitzung mit Jöran Muuß-Merholz an. Besonders sinnvoll für mich rückblickend war, dass die Antworten unmittelbar ins Etherpad übertragen wurden. Ich freute mich besonders auf die Live-Sitzung, da ich Social Media im Schulkontext (und auch im sonstigen Leben, man denke an Politik, aktuell zB auch den türkischen Frühling), zB Twitter und Facebook eine wachsende Rolle zu spielen scheinen. Als zukünftige Lehrerin stelle ich mir da auch oft die Frage, inwieweit ich soziale Netzwerke benutzen soll (über den privaten Bereich hinaus) und wenn, was man beachten sollte. Und das nicht nur rechtlich gesehen. Rechtliche Fragen (bzgl Bild- und Autorenrechte) waren vor einigen Wochen auch bereits Thema in einem Kompaktseminar zur Medienkompetenz, leider war im Rahmen des Seminars weder Zeit noch das Know-How  vorhanden, um zu erklären was man zum Beispiel bei der Erstellung von Lernblogs oder ZUM-Wikis beachten sollte. Deshalb hatte ich vollste Hoffnung in die Live-Sitzung. Im Gegensatz zu meinen Erwartungen fand ich dann den ersten Teil zu OER (Open Educational Resources) wesentlich interessanter. Hier habe ich das Gefühl, dass mir die Beiträge persönlich sehr viel gebracht haben.

Zu OER ist zuerst einmal zu sagen, dass es grundsätzlich alles sein kann, was ergoogelt werden kann. Leider gab es keinen richtigen Hinweis darauf, wo man OER speziell für den Unterricht in zB einer Linksammlung finden kann. Ich finde es schade, dass dies so ist. Zumal hier für mich auch die große Chance für Lehrmaterial als OER zu sehen ist, besonders im Hinblick auf Referendariat und erste Unterrichtsjahre. Es wurde darauf hingewiesen, dass man selbst (sein) Unterrichtsmaterial unter OER-Lizenz stellen kann, da frage ich mich aber dann doch, wo der Unterschied von utner OER-Lizenz stehendem Material und „frei“ ergoogelbarem Wissen ohne Lizenz ist. Der Nutzen für Lehrkräfte ist meiner Meinung nach derselbe? Rechtlich betrachtet gibt es ja doch einiges einzuhalten (Urheberrecht, Situationsrecht, Recht am Bild, Markenrecht etc pp), da frage ich mich, wie man das als Lehrer noch leisten kann, zusätzlich zum Unterricht. Ich bin aber theoretisch pro Datenbank/Linkliste zu OER für den Unterricht! Nicht falsch verstehen! Ich glaube allerdings auch, dass es für den Unterricht zum Beispiel sinnvoller ist mit Schülern gemeinsam ein internes ZUM-Wiki oder ähnliches zu erstellen, Lerneffekt auf Schülerseite plus anschließender Datenbank, für mich perfekt auch ohne OER-Lizenz.

Zu erwähnter Linkliste wurde von Muuß-Merholz auch gesagt, dass es derartiges seines Wissens nach im Moment noch nicht gibt. OER sei auch eher ein Randphänomen. Existierende Linklisten sind nicht zentralisiert, man müsste sich diese also selbst zusammensuchen und prüfen, als Beispiel wurden aber auch OER ZUM-Wikis genannt. Weiteres Beispiel für OER waren pb21.de und cc-your-edu.de.

Besonders amüsant fand ich der Hinweis darauf, dass solche Videos auch OER seien:

Besonders hilfreich finde ich den Verweis auf die Seite cc-your-edu.de. Hier soll unter anderem genau erklärt werden, was man (ich, als angehende Lehrerin) tun muss, um zum Beispiel Arbeitsblätter dann auch öffentlich zu machen. Ob dies schulintern wirklich nötig ist habe ich mich die ganze Zeit gefragt. Nicht mal an der Uni ist dies Standard, siehe Material bei moodle…

Die andere interessante Seite war PB21.de. Auf der zunächst für mich etwas unübersichtlich, da mit Informationen vollgepackten, Seite finden sich wirklich sehr viele interessante Beiträge, nicht nur zu OER an sich.

Ob ich als Lehrerin nun Social Media Kanäle wie Facebook oder ähnlichem benutzen soll, darauf habe ich immer noch keine Antwort. Ich möchte hier aber auf eine Umfrage auf dem Blog eines weiteren Sooc13-Teilnehmers verweisen: http://sooc13labrats.wordpress.com/2013/06/26/umfrage-wie-sehen-sie-das/ Ich bin schon sehr gespannt auf das finale Ergebnis!

Schließen möchte ich mit einer Blogempfehlung, etwas das vielleicht den LehrerInnen unter uns schon bekannt ist: http://halbtagsblog.de/

Ein unglaublich toller Blog! Gestoßen bin ich auf ihn im Rahmen einer Matheaufgabe. Eine tolle Idee, wie ich finde: „Wie groß sind Sie, Herr Klinge?“  Es gelang dem Blogger zumindest, nicht nur seine Schüler, bzw in diesem Fall eine Schülerin, sondern eine ganze Kaffeegesellschaft an Erwachsenen mehrere Stunden mathematisch bis die Köpfe qualmten zu beschäftigen. Für mich ein gelungenes Beispiel für den Einsatz vom Web2.0 über den Unterricht hinaus. Abgesehen davon, dass der Blog generell sowohl unterhaltsam geschrieben als auch lehrreich ist.

3 Werkzeuge für persönliches Lern- und Wissensmanagement?

16 Jun

Und wieder einmal (nach für mich sehr kurzen 2 Wochen) endet eine Phase des Sooc13. Ich habe in den letzten Tagen versucht mir einen Überblick über alles was in der letzten Zeit in der PLU des Sooc13 passiert ist zu verschaffen, allerdings stoße ich da an meine persönlichen Grenzen. Deshalb bin ich für mich persönlich den zweiten Themenblock angegangen mit dem Wunsch, nicht nur Tools für meine PLU zu sammeln, sondern auch vielleicht Werkzeuge zur Strukturierung. Ich muss sagen, dass ich angesichts der Fülle an Hintergrundmaterial und Teilnehmerbeiträgen der Idee von M. Ebner (vorgestellt in der Live-Sitzung der letzten Phase, wer das verpasst hat klickt bitte hier) gar nicht mehr so abgeneigt bin. Zumindest muss ich für mich mal dann doch langsam anfangen die Ergebnisse des Sooc zu strukturieren, über die Aufgaben und meine Beiträge hinaus.

Gibt es eigentlich mittlerweile ein Forum? Wenn ichs übersehen hab dann wäre es super, wenn mir das jemand in den Kommentaren verlinken könnte! Ich glaube so ein Tool würde den Sooc wirklich bereichern, da man eine zentrale Sammelstelle hätte für Fragen. Ich denke, dass besonders die nicht technikversierten Wesen im www (allen voran moi) darin eine Bereicherung erfahren würden.

Für mich hat sich besonders in den letzten Tagen ein neues Problem (wenn man es so nennen kann) mit dem Sooc13 ergeben: Mich stört die Ver-manage-ung von Bildung. Eine Diskussion zu diesem Thema bezogen auf Schule ergab sich vor einigen Wochen in einem von mir belegten Seminar zur Unterrichtsentwicklung (Dieses Seminar kann ich übrigens allen mitlesenden Lehrämtlern absolut empfehlen!). Es wäre eigentlich gar nicht so verkehrt, wenn ich ein Werkzeug zur Hand gehabt hätte/hätte um bereits im Seminar/direkt nach dem Seminar meinen Wissenszuwachs direkt festzuhalten. Natürlich hätte ich dafür auch meinen Blog nutzen können.

Aber zurück zum Thema. Unter anderem ging es wieder um Konnektivismus.  Ich möchte meinen (zahlreichen *hust*) Lesern an dieser Stelle eine hilfreiche Quelle (in englischer Sprache) aufzeigen: TED talks. Wie ich finde nicht nur für angehende Englischlehrer (in Bezug auf Oberstufe) eine tolle Ressource für den Unterricht oder auch einfach mal aus Interesse. Wirklich zu empfehlen! Ich kenne TED talks aus meiner Auslandszeit, an der von mir besuchten Sprachschule wurde sie als Anregung für Diskussionen im Unterricht eingesetzt!

Interessant für den Sooc ist nun für mich der Beitrag von David McCandless zu „The beauty of data visualization„. Er spricht unter anderem davon, dass die Geschwindigkeit der „information generation“ zu schnell ist als dass Menschen alle Informationen aufnehmen könnten. Dies sollte akzeptiert werden und Schülern sollten Technologien zur Verfügung gestellt werden, um die riesigen Mengen an Informationen für sie verfügbar zu machen. Lehrer sollten den Schülern die „skills“ die notwendig sind hierfür beibringen.

Das würde für mich bedeuten, dass Schulunterricht zum Kompetenzunterricht wird. Kompetenzen allein reichen aber meiner Meinung nach auch nicht aus. Ich finde auch den Begriff Wissensmanagement irreführend. Meiner Meinung nach sprechen wir IMMER nur von Informationsmanagement. Vielleicht ist dies auch nur auf mein Alltagsverständnis von Wissen zurückzuführen, aber ich finde Wissensmanagement nur dann einen zutreffen Begriff, wenn wir um schon angeeignetes Wissen reden. Wenn ich Zugriff auf Informationen habe habe ich dieses Wissen noch nicht, ich habe lediglich die Information und das Wissen darüber, wo ich die Information finde.

David McCandless geht es in seinen Ausführungen aber vorrangig darum Design als Werkzeug zu benutzen um die heutige Flut an Information zu navigieren. Sein Video ist hier auch mit deutschen Untertiteln verfügbar.

Damit komme ich wieder zurück zum Ausgang meines Posts. Wie strukturiere ich für mich sinnvoll alle Informationen des Sooc13. Verlinke ich sämtliche Blogs, weise ich auf Blogbeiträge einzeln hin, generell, welche Werkzeuge kann ich für mein Wissensmanagement Informationsmanagement benutzen.

Unter anderem wurde auf der Seite des Sooc13 vorgeschlagen sich mit ZUM-Wikis zu beschäftigen. Wie die Benutzung und Einrichtung für den/ im Unterricht aussehen kann habe ich bereits an der Uni in einem Seminar zur „Medienkompetenz“ erfahren dürfen. Mit passender Anleitungs zur Erstellung einer Seite/Verlinkung/Einfügen von Videos ist diese Plattform relativ leicht zugänglich und meiner Meinung nach für Projektunterricht sehr sinnvoll. Wer noch keine ZUM-Wikis kennt dem entgeht ein wirklich tolles Werkzeug!

Auf meiner Odyssee durch den Learners‘ Garden und die Top 100 Tools for Learning ist mir mehrmals aufgefallen, dass solche Sammelstellen zwar nützlich sein könnten, aber für mich irgendwie keine große Hilfe waren. Dieses Gefühl stellte sich vor allem beim durchklicken der Top 100 Liste ein, da ich die Seite einfach unglaublich unübersichtlich finde und mir ehrlich gesagt auch unsicher war, wie „sicher“ die zum Download bereitstehenden Dateien sind. Aber vielleicht hilft mir der Sooc13 ja dahingehende Ängste oder Unsicherheiten im Umgang mit dem www abzubauen. Dass zum Beispiel die Dropbox auch ein richtiges Werkzeug ist ist mir ehrlich gesagt auch dann erst aufgefallen und hat zu Freude meinerseits geführt, da ich gemerkt habe, dass ich doch schon seit längerem auf einige Tools für Informationsmanagement zurückgreif.

Dann trete ich jetzt der FB Gruppe des Soocs erstmal bei, vielleicht ersetzt FB als Tool für mich die Notwendingkeit eines Forums…

2 Mein Fazit zum ersten Themenblock

1 Jun

Morgen endet er also, der erste Themenblock des Sooc13, Lernen 2.0 – Theorien und Ansätze.

Für mich als absoluten Einsteiger in Sachen Web 2.0 (oder zumindest dachte ich das) stellte sich zu Beginn des Projektes die Frage, ob ich überhaupt über die nötigen Fähigkeiten verfüge, um sinnvoll am Projekt teilzunehmen. Die Einrichtung dieses Blogs stellte sich aber im Nachhinein als relativ einfach heraus. Klar, ein besonders visuell attraktives Etwas wird dieser Blog wohl kaum noch werden, aber es funktioniert immerhin. Mit meinem Twitteraccount hatte ich noch weniger Probleme, nach kurzer Zeit flog mein erster Tweet zum Sooc13 durch www. Hier habe ich auch mehr oder weniger aktiv während der ersten Phase die Geschehnisse verfolgt. Es nimmt doch in einem vollgepackten Uni-Stundenplan wesentlich weniger Zeit weg und ist einfacher fürs Auge sich die neusten Tweets durchzulesen als sich erstmal durch etliche Blogbeiträge zu klicken.

Warum von mir während der Onlinephase kein Blogbeitrag kam? Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich mich von Anfang an überfordert gefühlt habe. Wenn man sozusagen bei Null startet und dann sich eine völlig neue Welt offenbart fühle ich mich persönlich leicht mal erschlagen. Dafür fand ich die Hintergrundinformationen, die auf http://www.sooc13.de angegeben waren, wirklich hilfreich, um einen Einstieg ins Thema zu bekommen. Ich bin trotzdem einem parallel belegten Seminar zur Medienkompetenz sehr dankbar, ansonsten wäre ich wohl immer noch blog- und planlos.

In Folge der näheren Beschäftigung mit dem Thema (meiner) PLU, auch angeschlossen an die Live-Veranstaltung letzten Montag muss ich sagen, dass ich erstaunt war, wie weit gefächert meine PLU doch eigentlich schon ist. Und sie wird durch dieses Projekt definitiv noch erweitert. Man ist sich doch oft gar nicht bewusst, wie aktiv man dann google, Wikipedia, moodle, doodle, Facebook, verschiedene gemeinsame dropbox-Ordner oder auch Foren man benutzt (oder ich dem Fall was ich alles schon vorher benutzt hab aber gar nicht zu meiner PLU gezählt hätte). Mein Begriff von PLU war dann eher auf vom Web 2.0 unabhängigen Quellen gestützt. Ein Bild meiner PLU werd ich noch nachschieben, zur Übersicht aber im nächsten Post.

Was ich besonders interssant fand war das Experiment zum Konnektivismus. Allerdings war meins nicht von besonderem Erfolg gekrönt, ich habe nämlich leider keine Antwort erhalten, trotz Verwendung mehrerer Hashtags (ich hoffe das ist der richtige Begriff) und mehrmaligem Posten, auch in Englisch. Es lag wohl an meiner eher bescheidenen Anzahl an Followern. Und wohl auch daran, dass der Ironman 70.3 Busselton ein Triathlon mit eher geringer Teilnehmerzahl ist (alles nur Vermutungen, mehr als die Wikipedia Information habe ich ja nicht erhalten). Ich werde das Experiment aber wohl nochmal aus reinem Interesse mit einem bekannteren Begriff wiederholen, einfach um zu sehen, ob und wie die Twitter-Community funktionieren kann. Ich werde berichten…

Großer Sprung, zur Live-Sitzung mit Martin Ebner zum Thema PLUs. Im Konkreten habe ich mich hier allerdings an einigen Dingen etwas gestoßen. Zum einen weiß ich immer noch nicht, wie zukunftsfähig solche vorgegebenen Programme für PLUs sind. Vor allem, wenn das Projekt an der Uni Graz momentan nur von 6% der Studenten genutzt wird, wenn ich es richtig verstanden habe und es wenig Vergleichbares gibt. Das soll natürlich nichts heißen, aber vielleicht sind wir (ich schließe mich da auch voll ein!) einfach noch nicht bereit für die Organisation unserer Lernumgebung im Web 2.0? Oder zumindest sind wir nicht gewohnt, dass alle benutzten Funktionen in Widgets (ich hoffe das war der Begriff) zusammengefasst werden können und uns dann doch das Leben einfacher machen können.

Mir ist aber auch nicht wohl bei dem Gedanken, dass jemand jeden Schritt den ich innerhalb dieser Plattform mache nachvollziehen kann. Dieser Gedanke wurde auch von einem anderen Teilnehmer der Session geäußert. Auch bin ich kein Fan von ständiger Erreichbarkeit für alles und jeden.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch bei Martin Ebner bedanken, dass wir seinen Vorschlag zur PLU selbst austesten durften! Was vorher dann doch für mich sehr abstrakt war ist dadurch dann doch wieder etwas sympathischer geworden und näher gerückt.
Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir ein Zitat aus Ebners  Präsentation:

„University a closed castle?“

Eine durchaus interessante Frage, allerdings schwingt hier viel Negatives mit von dem ich nicht überzeugt bin, ob es nur so gesehen werden kann. Die Frage klingt als wenn die Universität kein Stück offen nach außen wäre, was meiner Meinung nicht so ist. Ich finde diesen Satz zu kritisch.

Was denkt ihr?

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23 Apr

Hallo Welt. Hallo SOOC13.