2 Mein Fazit zum ersten Themenblock

1 Jun

Morgen endet er also, der erste Themenblock des Sooc13, Lernen 2.0 – Theorien und Ansätze.

Für mich als absoluten Einsteiger in Sachen Web 2.0 (oder zumindest dachte ich das) stellte sich zu Beginn des Projektes die Frage, ob ich überhaupt über die nötigen Fähigkeiten verfüge, um sinnvoll am Projekt teilzunehmen. Die Einrichtung dieses Blogs stellte sich aber im Nachhinein als relativ einfach heraus. Klar, ein besonders visuell attraktives Etwas wird dieser Blog wohl kaum noch werden, aber es funktioniert immerhin. Mit meinem Twitteraccount hatte ich noch weniger Probleme, nach kurzer Zeit flog mein erster Tweet zum Sooc13 durch www. Hier habe ich auch mehr oder weniger aktiv während der ersten Phase die Geschehnisse verfolgt. Es nimmt doch in einem vollgepackten Uni-Stundenplan wesentlich weniger Zeit weg und ist einfacher fürs Auge sich die neusten Tweets durchzulesen als sich erstmal durch etliche Blogbeiträge zu klicken.

Warum von mir während der Onlinephase kein Blogbeitrag kam? Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich mich von Anfang an überfordert gefühlt habe. Wenn man sozusagen bei Null startet und dann sich eine völlig neue Welt offenbart fühle ich mich persönlich leicht mal erschlagen. Dafür fand ich die Hintergrundinformationen, die auf http://www.sooc13.de angegeben waren, wirklich hilfreich, um einen Einstieg ins Thema zu bekommen. Ich bin trotzdem einem parallel belegten Seminar zur Medienkompetenz sehr dankbar, ansonsten wäre ich wohl immer noch blog- und planlos.

In Folge der näheren Beschäftigung mit dem Thema (meiner) PLU, auch angeschlossen an die Live-Veranstaltung letzten Montag muss ich sagen, dass ich erstaunt war, wie weit gefächert meine PLU doch eigentlich schon ist. Und sie wird durch dieses Projekt definitiv noch erweitert. Man ist sich doch oft gar nicht bewusst, wie aktiv man dann google, Wikipedia, moodle, doodle, Facebook, verschiedene gemeinsame dropbox-Ordner oder auch Foren man benutzt (oder ich dem Fall was ich alles schon vorher benutzt hab aber gar nicht zu meiner PLU gezählt hätte). Mein Begriff von PLU war dann eher auf vom Web 2.0 unabhängigen Quellen gestützt. Ein Bild meiner PLU werd ich noch nachschieben, zur Übersicht aber im nächsten Post.

Was ich besonders interssant fand war das Experiment zum Konnektivismus. Allerdings war meins nicht von besonderem Erfolg gekrönt, ich habe nämlich leider keine Antwort erhalten, trotz Verwendung mehrerer Hashtags (ich hoffe das ist der richtige Begriff) und mehrmaligem Posten, auch in Englisch. Es lag wohl an meiner eher bescheidenen Anzahl an Followern. Und wohl auch daran, dass der Ironman 70.3 Busselton ein Triathlon mit eher geringer Teilnehmerzahl ist (alles nur Vermutungen, mehr als die Wikipedia Information habe ich ja nicht erhalten). Ich werde das Experiment aber wohl nochmal aus reinem Interesse mit einem bekannteren Begriff wiederholen, einfach um zu sehen, ob und wie die Twitter-Community funktionieren kann. Ich werde berichten…

Großer Sprung, zur Live-Sitzung mit Martin Ebner zum Thema PLUs. Im Konkreten habe ich mich hier allerdings an einigen Dingen etwas gestoßen. Zum einen weiß ich immer noch nicht, wie zukunftsfähig solche vorgegebenen Programme für PLUs sind. Vor allem, wenn das Projekt an der Uni Graz momentan nur von 6% der Studenten genutzt wird, wenn ich es richtig verstanden habe und es wenig Vergleichbares gibt. Das soll natürlich nichts heißen, aber vielleicht sind wir (ich schließe mich da auch voll ein!) einfach noch nicht bereit für die Organisation unserer Lernumgebung im Web 2.0? Oder zumindest sind wir nicht gewohnt, dass alle benutzten Funktionen in Widgets (ich hoffe das war der Begriff) zusammengefasst werden können und uns dann doch das Leben einfacher machen können.

Mir ist aber auch nicht wohl bei dem Gedanken, dass jemand jeden Schritt den ich innerhalb dieser Plattform mache nachvollziehen kann. Dieser Gedanke wurde auch von einem anderen Teilnehmer der Session geäußert. Auch bin ich kein Fan von ständiger Erreichbarkeit für alles und jeden.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch bei Martin Ebner bedanken, dass wir seinen Vorschlag zur PLU selbst austesten durften! Was vorher dann doch für mich sehr abstrakt war ist dadurch dann doch wieder etwas sympathischer geworden und näher gerückt.
Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir ein Zitat aus Ebners  Präsentation:

„University a closed castle?“

Eine durchaus interessante Frage, allerdings schwingt hier viel Negatives mit von dem ich nicht überzeugt bin, ob es nur so gesehen werden kann. Die Frage klingt als wenn die Universität kein Stück offen nach außen wäre, was meiner Meinung nicht so ist. Ich finde diesen Satz zu kritisch.

Was denkt ihr?

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2 Antworten to “2 Mein Fazit zum ersten Themenblock”

  1. Marlen Juni 3, 2013 um 7:46 am #

    Schön zu sehen, dass die Inhalte, EInführungen und Erklärungen unsererseits hilfreich sind. Und dein Blog ist doch recht ansprechend!

    Ich möchte auch kurz zu deiner aufgeworfenen Frage Stellung nehmen „University a closed castle“.

    Ich denke, dass die Äußerung relativ verstanden werden kann, und, dass durch die Integraton der neuen Möglichkeiten und Technologien ein wesentlicher Mehrwert für Universitäten geschaffen werden. Heißt für mich nicht, dass es vorher nicht weniger offen war. Vllt nur auf eine andere Art und Weise?

  2. Selina Juni 3, 2013 um 8:28 am #

    Hallo kleine MOOC,
    dass das Konnektivismusexperiment nicht so richtig funktionierte, haben viele andere genauso empfunden wie du, fühl dich also nicht allein! 🙂 Eine Mit-SOOClerin hat sogar ausfürhlich analysiert: http://etzrodt.wordpress.com/2013/05/17/warum-das-experiment-conexperiment-nicht-funktioniert/
    Es lag aber meiner Meinung nach nicht daran, dass du zu wenige Follower hast. Sobald du #followerpower verhashtagst, wird dein Tweet für alle angezeigt, die nach diesem Hashtag suchen, also vieeeel mehr Leuten, als deinen Followern. Es lag wohl eher an den zu spezifischen Themen, wie du ja auch schon angemerkt hast.
    Ich finde es übrigens klasse, dass du das englische PLE (Personal Learning Environment) einfach mal eingedeutscht hast und PLU draus gemacht hast (Persönliche Lernumgebung)! Man muss ja auch die deutsche Sprache erhalten 😉

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